12 wundervolle Briefe an das frischgebackene Mama-Ich

frischgebackene Mama mit Baby

Schreibe einen Brief an dein frischgebackenes Mama-Ich, mit dem Wissen, was du heute als Mama hast. So lautete sinngemäß die Aufgabe in dem Aufruf zu meiner Blogparade „Liebe Mama…- Was ich meinem frischgebackenen Mama-Ich gerne mitgeben möchte“ im Oktober 2022. Ich selbst habe bereits im April dieses Jahres einen Brief an die frischgebackene Mama verfasst.

Im Rahmen der Blogparade sind insgesamt 12 wundervolle Beiträge, davon 11 Blogbeiträge mit wirklich rührenden Zeilen entstanden.

Allesamt zeigen auf, dass du als frischgebackene Mama mit deinen Sorgen, Ängsten und Unsicherheiten nicht alleine bist. Allen frischgebackenen Mamas erging es zu Beginn ihrer Reise mehr oder weniger gleich. Allesamt haben für sich jedoch Wege gefunden, wie sie heute ihre Mutterschaft leben. 12 wundervolle Briefe sind entstanden. 12 Briefe, die dir Liebe, Mitgefühl, Wertschätzung, aber auch Mut als frischgebackene Mama mitgeben und machen.

Brief #1 von Emmi alias mrs.farbenspiel auf Instagram

Der allererste Beitrag war kein Blogbeitrag, sondern ein Instagram-Posting von Emmi alias mrs.farbenspiel. In ihrem Beitrag beschreibt Emmi, dass trotz vieler Herausforderungen, die das Leben einem selbst manchmal stellt, die Liebe zu seinem eigenen Kind so unglaublich stark ist, sodass sich alles meistern lässt.

Brief #2 von Melanie Weilenmann

Melanie Weilenmann berichtet von ihrem inneren Kritiker und wie sich ihre Sichtweise zu diesem durch ihre Mutterschaft verändert hat. In ihren Zeilen teilt sie unterschiedliche Erkenntnisse, die sie gewonnen hat. Unter anderem schreibt sie: „Mama zu werden ist einer der größten emotionalen Veränderungen, die eine Frau in ihrem Leben durchmacht. Diese Veränderung braucht Zeit & Raum und ist nicht nach Zeitpunkt xy abgeschlossen.“

Brief #3 von Romy Trabner

Romy Trabner erzählt von ihrer Angst, die sie zu Beginn hatte. Das herausfordernde, anstrengende und auch erschöpfende Momente auf sie zukamen und Mutterschaft auch bedeutet, dass du gnadenlos mit all deinen limitierenden Glaubenssätzen aus deiner eigenen Kindheit konfrontiert wirst. Daher ist ihr wichtigster Rat: „Sei im Jetzt! Fühle, was du heute brauchst. Fühle, was du als Kind gebraucht hättest und gib es dir heute. Diese bedingungslose Liebe, die du spürst, kann dich wachsen lassen oder erschöpfen. Warte nicht darauf, dich selbst zu lieben. Tu es jetzt!“

Brief #4 von Anja Czech

Anja Czech nimmt in ihren Zeilen ihr frischgebackenes und orientierungsloses Mama-Ich an die Hand. Sie zeigt ihrem Mama-Ich, wer es war, bevor das Mama-Ich geboren wurde. Sie teilt ihre Erkenntnisse, was sie sieht, wenn sie es noch einmal fühlt und zeigt ihrem früheren Mama-Ich, wer es sein wird, wenn es dran bleibt. Ein Punkt ihrer Ressourcenliste ist: „Der Schlüssel liegt in meinen Ängsten und Sehnsüchten selbst.“ Daher sei wie Anja mutig diese zu betrachten.

Brief #5 von Sabrina Keller

Auch Sabrina Keller erzählt von ihren Hochs und Tiefs, die sie zu Beginn ihrer Mutterschaft erlebt hat. Wie dankbar sie über jegliche Hilfe war, wie sie sich persönlich durch ihre Mutterschaft entwickelt und gelernt hat. So hat sie z.B. durch ihr drittes Kind die Dunstan Babysprache kennengelernt. Sie sagt selbst „Nobody is perfect“ und einer von ihren 10 Ratschlägen an ihr frischgebackenes Mama-Ich ist: „Vergleiche dich nicht mit anderen Müttern.“

Brief #6 von Anna Knitter

Anna Knitter berichtet davon, dass ihr Leben heute gar nicht mehr zu vergleichen ist, mit dem Leben vor ihrer Kinder. Und auch wenn es anders geworden ist, so ist es dennoch voller Liebe, Glück und Dankbarkeit. Als Mama Mentorin ist einer ihrer Ratschläge an ihr früheres Mama-Ich: „Entwickle früh ein Grundgerüst für deinen Tagesablauf. Das darf nicht starr sein, weil sich ständig was verändert. Aber es muss feststehen, welche Dinge wichtig sind und was du brauchst, um dich gut zu fühlen.“

Brief #7 von Sarah Rosenow

Artgerecht Coach Sarah Rosenow schreibt, dass es immer Höhen und Tiefen geben wird, was vollkommen ok ist. Das Unsicherheiten dazu gehören und gleichzeitig das Potenzial haben, dass du dich persönlich weiterentwickelst. Durch deine Neuausrichtung, bist du nicht nur ein authentisches Vorbild für dein Kind, sondern dieses entwickelt dadurch seine Persönlichkeit auch weiter. Um dir die ersten Unsicherheiten nach der Geburt zu nehmen und mit dem Weinen des Babys umzugehen, möchte sie dir folgenden Tipp mitgeben: „Es gibt immer einen Grund für das Weinen. Manchmal auch einfach nur Stress abzubauen. Weinen ist ok. In deinem Arm! Mit der Tränenflüssigkeit werden Stresshormone aus dem Körper gespült. Begleite dein Baby durch seine Gefühle und lenke es nicht davon ab. Hör ihm liebevoll zu.“

Brief #8 von Tamara Bobrowski

Die Dreifach-Mama und Familienberaterin Tamara Bobrowski weiß genau, wie es sich anfühlt, große Sorgen und Verzweiflung in sich zu spüren und wie schwer es ist, nicht zu wissen, was zu tun ist. In ihrem Beitrag formuliert sie 3 Sätze, die eine frischgebackene Mama unbedingt hören sollte. Einer davon lautet: „Es ist ok, nicht zu wissen, was richtig ist.“ So bist sowohl du als Mama und dein Kind „neu“ im Job und gemeinsam könnt ihr euren gemeinsamen Weg finden.

Brief #9 von Wiebke Schomaker

„Bin ich eine gute Mutter?“ und „Mache ich etwas falsch?“ Diesen Fragen stellte sich auch Wiebke Schomaker zu Beginn ihrer Mutterschaft. So hatte sie doch als Logopädin bereits in ihrer Schwangerschaft ein Bild vor Augen, wie eine gute Mutter zu sein hat. Die Realität inklusiver Selbstzweifel holte sie relativ schnell nach der Geburt ein. Heute würde sie ihrem frischgebackenen Mama-Ich zu gerne sagen: „Du bist nicht allein mit deinen Gedanken! So vielen anderen Mamas geht es mit ihrem ersten Kind ganz genauso. Dein Baby ist nicht falsch und du bist es auch nicht.“ 

Brief #10 von Manja Ellrich

Die Bloggerin Manja Ellrich schildert in ihrer humorvollen Art und Weise, was sie über den Mann, das Baby, über sich selbst und andere gerne vorher gewusst hätte. So war eine Erkenntnis bei ihr, dass in der Erziehung folgendes Naturgesetz gilt: „Mamas und Papas machen den Mund auf und heraus kommen ihre Eltern.“ Daher rät sie, bereits vor der Geburt mit dem Partner über dessen Elternhaus und Erziehung zu sprechen, sowie auch noch einmal die eigene Kindheit zu reflektieren.

Brief #11 von Alexandra Bohlmann

2-fach Mama und Organisationsmentorin Alexandra Bohlmann erwähnt in ihrem Brief an ihr früheres Mama-Ich, welchen Einfluss die jahrelangen kindlichen Prägungen auf sie haben. Daher rät sie: „Nimm dir nicht alles so zu Herzen. Frag dich nicht immer, ob du alles richtig machst. Du wirst Fehler machen und das nicht wenig. Dein Kind wird dadurch sicher keine tyrannisches, herzloses Riesen Arschloch werden. Du allein bist nicht allein dafür verantwortlich, was aus ihm wird.

Brief #12 von Judith Oesterle

Mama-Coach Judith Oesterle berichtet von so vielen unterschiedlichsten Situationen aus ihrer frühen Mutterschaft. Durch das Schreiben sei ihr wieder einmal bewusst geworden, wie sehr ihre Mutterschaft ihr Leben verändert hat. Sie sagt selbst, dass niemand in ihrem Leben soviel Veränderung bei ihr angestoßen hat, wie ihre Kinder. Daher möchte sie: „dir gerne Mut machen, für dich und dein Baby einzustehen. Zu anderen Menschen öfters nein zu sagen und zu dir und dem Baby dafür öfters ja.“

Ein großes Dankeschön

Ich möchte mich noch einmal von Herzen bei den teilnehmenden Mamas für eure Beiträge bedanken. Zu Beginn dachte ich nicht, dass doch so viele mitmachen werden, umso berührter war und bin ich immer noch über all eure Zeilen.

Mit euren Texten tragt ihr dazu bei, dass viele frischgebackene Mamas selbstsicherer ihren neuen Weg beschreiten werden. Ich persönlich habe mich in so vielen Briefen wiedergefunden und bin dankbar über jede Erkenntnis und jeden wirklich wertvollen Tipp, den ihr genannt habt.

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Jenny Macholdt

Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: „Gemeinsam, 
statt einsam“

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