Warum ich Moms 4 Moms gegründet habe

Warum ich Moms 4 Moms gegründet habe

Erst vor ein paar Tagen wurde ich im Rahmen meiner Instagram Story gefragt, wie ich denn auf die Idee mit Moms 4 Moms gekommen bzw. warum ich mit Moms 4 Moms gestartet bin? In diesem Blogbeitrag möchte ich gerne darauf eingehen und dich ein wenig mit in die Entstehungsgeschichte von Moms 4 Moms mitnehmen und warum ich diese Plattform gegründet habe.

Wie meine Schwangerschaft 2019 mein Leben veränderte

Als wäre es erst gestern gewesen, weiß ich noch, wie ich mich gefühlt habe, als ich 2019 den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt. Auf der einen Seite war die Freude da, dann doch schneller als gedacht schwanger geworden zu sein. Auf der anderen Seite war ich völlig überfordert mit der Situation. Es ist halt doch was Anderes, sich etwas in der Theorie vorzustellen und dann in der Praxis zu erleben. In mir kamen relativ schnell Ängste hoch. Die Angst vor dem Unbekannten, das neue Leben mit Kind vielleicht nicht zu schaffen und keine gute Mutter zu sein. Ich war einfach mega unsicher und das wurde nicht besser, als ich angefangen habe, mir die ersten Informationen zusammenzusuchen.

positiver Schwangerschaftstest
Mein positiver Schwangerschaftstest im September 2019

Da stand ich auf einmal vor einem riesigen Berg an Informationen und wusste nicht, wo und wie ich denn nun anfangen sollte. Dann ist das Internet auch noch voll mit allen möglichen Ratschlägen und irgendwann schwirrte mir echt der Kopf und ich fühlte mich unheimlich hilflos. Zum Glück hatte ich meine liebe Freundin Kathrin an meiner Seite, die mir mit Rat und Tat beiseite stand und mir immer gute Tipps gab. Mir hat es einfach unheimlich gutgetan, jemanden Vertrautes zu haben, wo ich meine Gedanken und Sorgen teilen konnte und Rat, sowie Tipps bekommen habe, worauf vielleicht zu achten ist. So habe ich mir Schritt für Schritt das nötige Wissen angeeignet und der Nebel in meinem Kopf hat sich gelichtet.

Schwangerschaftsbauch mit Smiley
Unser eigenes Babybauch-Shooting. Aufgrund der Corona-Pandemie auch nicht anders machbar.

Der Start in mein neues Leben als Mama

Meine Schwangerschaft verlief so weit ohne große Probleme und im Mai 2020 hat unsere kleine Tochter das Licht der Welt erblickt – Mitten im 1. Lockdown der Corona-Pandemie. Der Krankenhausaufenthalt nach der Geburt brachte mich als Erstgebärende bereits an meine ersten Grenzen. So saß ich nun da mit diesem kleinen Wesen und durfte nur 1 Std. am Tag Besuch von meinem Partner erhalten. Von einer Erholung nach der Geburt kann ich somit leider nicht sprechen. Die Nächte waren gefüllt mit viel Geschrei meiner Tochter, zudem hatte ich Anfangsschwierigkeiten mit dem Stillen und die Betreuung als Erstgebärende im Krankenhaus war bedauerlicherweise auch dürftig. Nach 5 Tagen Krankenhaus, durften wir dann endlich nach Hause.

Die ersten Wochen vergingen und wir lebten uns als kleine Familie so langsam ein und dennoch waren da etliche Situationen, die von Unsicherheit meinerseits geprägt waren. So hatten wir in den ersten Monaten viele Herausforderungen zu meistern: Von Koliken, viel Geschrei und schlechten Nächten mit Cluster-Feeding bis hin zu einem sehr starken Willen unserer kleinen Tochter, mit dem wir auch selbst erst einmal lernen mussten, zurechtzukommen.

Spaziergang mit Kinderwagen
Einer unserer ersten Spaziergänge im Park

In den ersten Monaten meiner Elternzeit bin ich des Öfteren an meine Grenzen gekommen und habe oft mein Tun und mich infrage gestellt. Schnell war mir klar, dass ich nicht nur mich, sondern mein Ganzes drumherum neu (er)finden darf. In der Zeit habe ich mich auch viel durch diverse Instagram-Accounts inspirieren lassen und bin auf ein Coaching bei der lieben Birgit gestoßen.

Meine Elternzeit diente auch sich Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft zu machen

Im Rahmen des Coachings habe ich mich nicht nur besser in meiner Mama-Rolle zurecht gefunden und alte Limitierungen loslassen dürfen, ich habe mich auch mit meinem zukünftigen Leben beschäftigt. In der ganzen Reflexion- und Visionsarbeit habe ich festgestellt, dass ich meinem beruflichen Leben mehr Sinn einhauchen mag und mich mein bisheriger Job nicht wirklich erfüllt.

Ein Visionboard mit vielen aufgepinnten Bildern
Mein Visionboard

Seit Jahren ging ich eigentlich schon mit dem Gedanken schwanger irgendwie in die Richtung Training, Beratung und Coaching zu gehen, nur hatte ich keinen blassen Schimmer, mit was für einem Thema. Bei einem Spaziergang durch den Wald kam mir dann plötzlich die Idee.

Meine Vision für Moms 4 Moms

Die Idee, eine Plattform zu gründen, in der Mamas das geballte Wissen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft & Geburt über Kindes-Entwicklungen bis hin zu Themen des Familienalltags finden können. Von Tipps & Tricks und ehrlichen Erfahrungsberichten bis hin zu Expertinnen-Wissen von anderen Mamas. Mit meiner Arbeit für Moms 4 Moms möchte ich aber auch Mamas miteinander verbinden. Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Mama von einem wertschätzenden Austausch und einer gegenseitige Unterstützung nur profitieren kann.

Jenny
Ich möchte dich gerne unterstützen

Gleichzeit möchte ich mit Moms 4 Moms aber auch andere Mamas darin begleiten, für sich eine neue Struktur zu schaffen und den Überblick zu erhalten. Ich möchte von Herzen der roten Faden für andere unsichere Mamas sein, den ich mir auch gewünscht habe. Damit sie sicherer im Umgang mit sich und ihrem Kind werden und auch sich und ihr neues Leben neu (er)finden dürfen.

Auch wenn ich noch am Anfang stehe, so werde ich meinen Weg finden und diesen gehen. Rom wurde ja bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut.

Also, wenn ich dir dabei helfen darf mehr Klarheit für dein neues Mama-Leben zu finden, dann melde dich gerne bei mir.

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Jenny Macholdt

Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: „Gemeinsam, 
statt einsam“

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