7 hilfreiche Tipps für deine Schwangerschaft

Tipps für deine Schwangerschaft

Nun ist meine Schwangerschaft bereits knapp 3 Jahre vorbei und ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, mit wie vielen unterschiedlichen Themen du dich auf einmal auseinandersetzen musst. Zudem wirst du wahrscheinlich von allen Seiten irgendwelche Ratschläge bekommen, was du machen sollst und auf was du jetzt zu achten hast, usw. Das kann auf die Dauer ganz schön nervig sein.

Daher möchte ich dir mit diesem Blogbeitrag die Tipps für deine Schwangerschaft mitgeben, die wirklich, wirklich hilfreich sind.

1. Brüte und google nicht

Den Tipp habe ich selbst von meiner Hebamme bekommen und möchte ihn dir jetzt weitergeben, denn da ist so viel Wahres dran. Wie oft zücken wir unser Smartphone beim kleinsten Ziepen und Zipperlein und googeln erst einmal, was es denn jetzt sein könnte? Am Ende haben wir alle möglichen Erkrankungen und machen uns vielleicht völlig unnötig Sorgen.

Daher „brüte in Ruhe und google nicht“. Vertraue auf dich und deinen Körper und gehe lieber zu deinem Frauenarzt bzw. deiner Frauenärztin, wenn es dir nicht gut geht oder du Sorge über etwas hast.

2. Nutze Embryotox, um dich über Medikamente zu informieren

Falls du doch einmal krank werden solltest oder es dir nicht gut geht, kannst du dich über die Möglichkeiten an Medikamenten in der Schwangerschaft mit Embryotox informieren. Auf der Seite trägt die Charité Berlin in Eigenverantwortung alle Informationen zu Medikamentenunverträglichkeit in der Schwangerschaft und Stillzeit zusammen. Wie du Embryotox für dich nutzen kannst, habe ich bereits in diesem Blogartikel für dich zusammengefasst.

Nichtsdestotrotz solltest du bei Unsicherheiten natürlich immer einen Arzt befragen und dich über mögliche Medikamente oder Therapien beraten lassen.

Informiere dich vorher, ob das Medikament in der Schwangerschaft eingenommen werden darf.

3. Melde dich bei Babyclubs und Familienprogrammen an

Bereits die Schwangerschaft ist eine gute Möglichkeit, sich bei Babyclubs und Familienprogrammen anzumelden. „Was ist denn das?“, fragst du dich vielleicht nun? Babyclubs und Familienprogramme sind ein kostenloser Service einer bestimmten Drogerie, Marke oder eines Bundeslandes.

Du erhältst

  • u.a. über Newsletter und Magazine regelmäßige Informationen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Baby & Kleinkindesentwicklung, sowie zu Familienthemen
  • teilweise bereits in der Schwangerschaft Proben von namenhaften Marken für dich und dein Kind
  • zum 1. Geburtstag deines Kindes ein kleines Geburtstagsgeschenk
  • viele Coupons und Rabatte zu Artikeln, Familienaktivitäten oder auch Prozente beim Einkaufen
  • die Möglichkeit, mit dem Kauf des Produktes Punkte zu sammeln und diese dann gegen Prämien einzutauschen.

Die gängigsten Babyclubs findest du bei DM, Rossmann, Hipp, Pampers.

4. Nutze Osteopathie bei Schmerzen

Das ist mein Tipp schlechthin, denn ich hatte wirklich schlimme Schmerzen in der Leiste. Diese Schmerzen haben dafür gesorgt, dass ich kaum noch normal laufen konnte. Also habe ich mich dazu entschlossen zu einem Osteopathen zu gehen, der sowohl auf Schwangere, wie auch Babys spezialisiert ist. Ich kann es wirklich vom Herzen nur empfehlen.

Osteopathie kann in der Schwangerschaft bei Schmerzen Wunder bewirken.

Im Rahmen der Behandlung wirst du ganzheitlich therapiert. Das heißt, es wird nicht nur der betroffene Bereich behandelt, sondern dein ganzer Körper mit all seinen Verspannungen wird betrachtet und begutachtet. So wurden bei mir z.B. komplett Verspannungen im Bein genommen, wie auch Verspannungen in der Bauchmuskulatur.

Sprich hierzu am besten deine Krankenkasse einmal an, denn oft übernehmen diese einen Teil der Kosten. Somit ist es dann nicht mehr ganz so teuer.

5. Bereite die ganzen Anträge schon im vorhin vor

Dieser Tipp erspart dir unheimliche Zeit, denn wenn dein Baby erst einmal da ist, gibt es echt andere Prioritäten als irgendwelche Anträge auszufüllen. Da zählen vor allem ersten einmal du und dein Baby und die erste Kennenlernzeit für euch als Familie. Daher nimm dir die Monate vor der Geburt Zeit und bereite alle Anträge, wie z.B. die für das Kinder- und Elterngeld so weit vor. Dann brauchst du nur noch du die Information rund um die Geburt, also Geburtsdatum und -ort und vielleicht den Namen eures Kindes (sofern dieser noch nicht entschieden ist) eintragen.

Viele Anträge kannst du dir online bei dem jeweiligen Träger als PDF herunterladen. Oft gibt es auch Webportale, die dich beim Ausfüllen unterstützen und in denen du dir die Entwurfsversion abspeichern kannst. Somit hast du den Bürokratismus nach der Geburt locker innerhalb einer Stunde erledigt und kannst dich dann wieder um dich und dein Baby kümmern.

6. Sprich mit deinem Partner/deiner Partnerin über deine zukünftigen Vorstellungen

Neben allen möglichen Tipps, was du vielleicht in bestimmten Situationen machen kannst oder was du besorgen sollst, wird dieser oft vergessen. Meist geht es in dem ganzen Organisationstrubel auch gerne mal unter. Ich finde es jedoch unheimlich wichtig, mit deinem Partner/deiner Partnerin darüber zu sprechen, wie du dir eure Aufteilung nach der Geburt vorstellst. Das gilt auch für Paare, die zum zweiten Mal Eltern werden, immerhin hast du dann ein zweites Kind, um was du dich zu kümmern hast.

Aber auch für Erstgebärende ist dieser Punkt wichtig. Auch wenn du dir das neue Familienleben noch nicht wirklich vorstellen kannst, so eine Geburt verändert eure Paarbeziehung auch noch einmal enorm. Daher sprecht darüber, wie ihr euren zukünftigen Alltag gemeinsam meistern wollt. Welche Vorstellungen und Wünsche ihr habt und wie ihr euch gegenseitig unterstützen wollt.

7. Hab Vertrauen

Und last, but not least, hab Vertrauen. Durch meine eigene Schwangerschaft habe ich festgestellt, dass wir viel zu oft mit den Gedanken bereits Wochen vor dem Entbindungstermin, bei der eigentlichen Geburt hängen. Spielen Szenarien im Kopf durch, haben dadurch vielleicht Ängste und machen uns Sorgen. Daher hab Vertrauen, in dich, deinen Körper und generell, dass alles so kommen wird, wie es soll.

Dein Körper verbringt rund 40 Wochen ein Wunder und bereitet sich bestens darauf vor dein Baby auf die Welt zu bringen. Deswegen hab Vertrauen in deinen Körper und in die Hebammen und vielleicht Ärzte, die euch während der Geburt begleiten.

Ich hoffe, die haben dir Tipps weitergeholfen und nun wünsche ich dir eine wundervolle Schwangerschaft.

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Jenny Macholdt

Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: „Gemeinsam, 
statt einsam“

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