Selfcare-Momente für Mamas: Meine 8 Tipps, wie ich es schaffe in Balance zu bleiben

Wie Selfcare glücklich macht

„Hinter jedem glücklichen Kind, steht eine glückliche Mama.“

Wie oft bin ich diesem Satz über den Weg gestolpert und irgendwie ist auch etwas Wahres dran. Der Alltag mit Kindern ist oft chaotisch und kein Tag gleicht dem Nächsten. Wer kennt das nicht?

Oft vergessen wir Mamas uns dabei selber und übergehen gerne unsere eigenen Bedürfnisse. Umso wichtiger ist es, sich als Mama auch kleine Auszeiten zu gönnen. Da kommen wir wieder zu den Zauberwörtern #Achtsamkeit und #Selbstfürsorge.

Seien wir doch mal ehrlich, wenn du dich selbst nicht um dich kümmerst, wer soll es dann tun? Dabei geht es gar nicht darum, ewig lange Spaziergänge in der Natur zu absolvieren oder sich einen Wellnesstag zu gönnen.

Es geht auch nicht darum, dass Thema „Selfcare“ als weiteres To Do auf die sowieso schon endlos lange Liste zu schreiben.

Oft reichen kleine Dinge, die sich leicht umsetzen und in den Alltag integrieren lassen. Letztendlich hast nicht nur Du etwas davon. Denn wenn es Dir gut geht und Du entspannter bist, profitieren auch Dein Kind/Deine Kinder und deine Familie davon.

Daher möchte ich Dir nun Impulse mitgeben und Dir zeigen, was mir hilft, im Alltag ein gewisses Gleichgewicht zu erreichen:

Selfcare-Moment #1: Bewusstes Aufstehen

Wie oft springen wir sofort auf, wenn der Nachwuchs wach geworden ist und entsprechend über das Babyphone ruft oder der Wecker klingelt?

Auch ich durfte lernen, was mit bewusstem Aufstehen gemeint ist und lernen dies in meinen Alltag zu integrieren. Also was meine ich damit?

Bewusstes Aufstehen bedeutet für mich, nicht sofort nach dem Aufwachen aufzuspringen, sondern eine kurze Minute liegen zu bleiben. Die Zeit nutze ich, um mich zu recken und zu strecken.

Dabei atme ich einfach einmal richtig tief durch, spüre in mich hinein und frage mich, wie es mir und meinen Körper heute geht?

Wenn ich merke, dass ich wenig Energie habe, schaue ich, dass ich meinen Tag entsprechend auch so gestalte. Heißt, ich schaue mir an, was alles an dem Tag auf meiner Agenda steht. Ich gestalte den Tag etwas ruhiger, verlege eventuell Termine und gehe z.B. einfach etwas früher ins Bett.

Glaub mir, es fühlt sich einfach anders an, wenn du nicht im Reaktionsmodus aufstehst, sondern es einfach etwas bewusster tust.

bewusstes aufstehen

Selfcare-Moment #2: De-Hydration

De-Hydration ist ein häufiger Grund für Kopfschmerzen. Es gibt doch nichts Schrecklicheres deinen Mama-Alltag mit Kopfschmerzen zu bestreiten, oder? Ich habe vieles ausprobiert, um meinen Flüssigkeitshaushalt zu erhalten.

Mein Tipp, der am besten funktioniert: Morgens direkt neben Deiner Tasse Kaffee/Tee bereits ein großes Glas Wasser trinken. Ich nehme hier meist 400ml Gläser.

Damit füllst Du nicht nur bereits Deinen Wasserverlust der Nacht, sondern tust deinen Körperzellen etwas Gutes. Zudem hast Du damit bereits einen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs gedeckt.

Zusätzlich nutze ich für den Tag große Tassen/Gläser/Flaschen. So habe ich z.B. immer eine große Tasse Tee (400ml) und meist einen großen Becher (600ml) auf meinem Tisch stehen, mit dem Ziel über den Arbeitstag beide Gefäße leer zu trinken.

Mit diesen 3 Tipps kommst Du bereits auf 1,4 l am Tag und kannst den Rest noch am Abend dann auffüllen.

Selfcare-Moment #3: Achtsames Duschen

Eine Dusche kann erfrischend und belebend sein, aber auch zu Entspannung führen. Um Letzteres zu bewirken, hilft mir achtsames duschen. Eine häufige Herausforderung als Mama ist in Ruhe duschen zu gehen, daher solltest Du vorher dem Papa Bescheid geben, dass es etwas länger dauern kann.

Ich finde es gibt nach einem anstrengenden Tag nichts Tolleres, als sich unter die Dusche zu begeben und zu merken, wie die warmen Wassertropfen langsam über den Kopf, den Körper herunterlaufen und Körperteil für Körperteil bedecken.

Dabei macht sich bei mir gleich ein wohlig, warmes Gefühl im Inneren breit, mein Körper entspannt sich und mein Geist kommt zur Ruhe. Probiere es einfach mal aus und begib Dich ganz bewusst unter die Dusche und gehe ins Gefühl.

Fühle die warmen Wassertropfen. Fühle, wie die Wassertropfen den Körper herunterlaufen und langsam Körperteil für Körperteil bedecken.

Wenn du noch ein toll riechendes Duschgel hast, umso besser. Nutze dieses und seife dich langsam, bewusst ein und atme dabei den tollen Duft ein.

Selfcare-Moment #4: Sanfte Körpermassage

Auch wenn eine Massage von einem professionellem Masseur total gut tut, hast Du als Mama dann doch nicht immer Zeit für so etwas.

Du kannst dieses aber auch „im Kleinen“ tun und deinen Körper z.B. nach jedem Duschen aufmerksam und bewusst mit Bodylotion eincremen. Ich lege dabei gerne auch den Fokus auf die Bereiche, die mehr aufmerksam benötigen. Bei mir sind dies oft die Schultern und der Nackenbereich.

Bei der sanften Körpermassage, bearbeitest Du Gliedmaße für Gliedmaße in kreisenden Bewegungen mit Deinen Fingern und Händen. Achte dabei einmal auf folgende Dinge:

  • Welche Reihenfolge nimmst du dir beim Eincremen vor?
  • Komm auch hier wieder ins Gefühl. Wie fühlt sich dein Körper an?
  • Nimm den Duft der Bodylotion bewusst war und spüre mal, wie die Creme in die Haut einzieht.

bewusstes atmen

Selfcare-Moment #5: Achtsames Atmen

Unser Atmen ist ein machtvolles Tool, um uns und unserem Nervensystem beim Entspannen zu helfen. Durch die Atmung beruhigst du dein vegetatives Nervensystem und aktivierst den Parasympathikus im Gehirn. Dieser sorgt für Ruhe und Entspannung.

Um immer wieder am Tag kleine Entspannungseinheiten einzubauen, kannst Du z.B. morgens beim Durchlüften für 2-3 Minuten an der offenen Balkontür stehen. Dabei gleichmäßig ein paar Mal in Brust und Bauch tief ein- und ausatmen.

Ich nutze die Atmung gerne abends bei der Einschlafbegleitung von unserem kleinen Wirbelwind. Hier habe ich zwei unterschiedliche Methoden, die ich anwende:

Methode 1: Ich atme ruhig und bewusst und zähle meine Atmung dabei nach jedem Einatmen im Kopf mit.

Methode 2: Bei jedem Einatmen zähle ich bis 4 und beim Ausatmen bis 6.

Durch das ruhige atmen wird nicht nur mein Herzschlag etwas verlangsamt und ich generell ruhiger. Das Mitzählen sorgt bei mir auch dafür mental abzuschalten und den Stress zu lösen. Das entspannt nicht nur mich, sondern hilft auch unserem Spatz bei Einschlafen 😉.

Selfcare-Moment #6: Beobachten und lauschen

Oft sitze ich auch nur für ein paar Minuten am Fenster, schaue in die Natur raus, beobachte die Bäume, das Wackeln der Äste beim Wind, lausche dem zwitschernden Vogelgesang oder beobachte die Tiere, die sich bei uns so tummeln. Ich finde es einfach beruhigend und es beruhigt auch den Geist.

Wer in der Stadt wohnt und keine Natur direkt vor der Tür hat, kann dies natürlich auch einfach so machen. Das reine Beobachten macht auch schon viel aus, wie ich finde.

Selfcare-Moment #7: „Oxitocin Massage“

Diese wunderbare Massage durfte ich selbst letztes Jahr in einem Onlinekurs von unseren wunderbaren Gastautorinnen Sina & Hanna von Mindful Mothers kennenlernen.

Bei dieser Massage legst du deine Fingerspitzen in die Mitte deiner Stirn und reibst diese in einer kreisrunden Bewegung für ein paar Minuten über deine Stirn. Anschließend legst du deine Fingerspitzen auf deine Wangenknochen und reibst dort noch einmal für ein paar Minuten im Kreis.

Durch die Massage setzt dein Körper nicht nur das Glückshormon „Oxitocin“ frei, es tut auch einfach nur gut. Probiere es mal aus.

Selfcare-Moment #8: Soulfood

Ja, ich bin ein totaler Schokoladen-Fan.

Heißt, ich gönne mir täglich das ein oder andere Stück Schokolade und manchmal braucht das die Seele auch einfach. Findest du nicht auch? Da wir ja wissen, dass Schokolade zwar gut tut, vor allem am Besten dunkle Schokolade mit mind. 70% Kakaoanteil, so sollte diese aber nur in Maßen zu sich genommen werden.

Daher lutsche ich diese Stücke, bis sie auf der Zunge nicht mehr vorhanden sind und genieße die paar Minuten Schokogönnung. Der Vorteil daran: Es spart nicht nur Kalorien, sondern du hast auch einfach länger etwas davon. 😅

Wenn Du kein Schokomensch bist, kannst du dies natürlich auch mit Bonbons, Rosinen oder etwas Anderem ausprobieren.

Wie du siehst, kannst Du dich mit Kleinigkeiten umsorgen, ohne große Anstrengungen zu unternehmen. Wichtig ist, dass du dir als Mama immer wieder zwischendurch kleine Entspannungsinseln baust, um gut durch anstrengende Tage zu kommen.

Was tust du im Alltag um in der Balance zu bleiben?

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Jenny Macholdt

Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: „Gemeinsam, 
statt einsam“

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