Monatsrückblick Mai: Von Geschäftsreisen, einem neuen Familienleben und vielen Grüßen von Corona

Blühender Kräuterkasten im Monatsrückblick Mai

Willkommen in meinem Monatsrückblick Mai. Vieles hat sich getan, diesen Monat. Von neuen Erfahrungen, die ich als Working-Mom machen durfte, bis hin zum Startschuss für unser zukünftiges Familienleben 2.0. Zwischendrin war der Monat noch mit vielen kleinen Augenblicken in der Natur gespickt, wir haben Momente zu zweit genossen und auch ich kam zu meiner Me-Time. Ich habe das Laufen wieder gestartet, um es dann erstmal gleich wieder aufgrund von Corona zu pausieren. Von all dem, erfährst du in den folgenden Zeilen:

Die erste Geschäftsreise seit Jahren und das erste Mal über 24 Stunden ohne meine Familie

Anfang Mai war es so weit. Ich war das erste Mal seit über 3 Jahren geschäftlich über Nacht weg und somit das erste Mal seit 2 Jahren mehr als 24 Stunden ohne meine Familie unterwegs. 

Auf der Arbeit bin ich „Take Care“-Ansprechpartnerin für unseren Standort in Schwalbach. Die „Take Care“-Arbeitsgruppe kümmert sich dabei in unserem Unternehmen um Burnout Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement. Diesmal stand ein Team-Meeting auf der Agenda, um eine Kollegin in den Ruhestand zu verabschieden und sich generell auch mal wieder zu treffen.

Das Ganze war echt aufregend für mich. Nicht nur nach über 6 Monaten mal wieder Kollegen live zu sehen, sondern auch eine komplette Nacht weg zu sein und die Verantwortung inkl. Kontrolle loszulassen.

Da waren natürlich gleich diese typischen Mama-Gedanken:

  • Wird alles klappen, wie geplant?
  • Wird der ❤️-mann alles gut alleine wuppen?
  • Werde ich sie vermissen in der kurzen Zeit?

Dienstag früh ging es dann los und meine Böblinger Kollegen sammelten mich ein und gemeinsam ging es weiter nach Ratingen. Nach unserem Meeting und einem Kaffee-Treffen mit einem Kollegen haben wir auch schnell den Feierabend eingeläutet. Abends ging es dann noch lecker in die „Alte Weinschenke“ essen, ein Restaurant, was ich nur empfehlen kann, für alle, die mal in der Nähe sind. 

Marktplatz vor der „Alten Weinschenke“ in Meerbusch


Geschlafen habe ich privat bei meiner Kollegin. Ich bin abends nach diesem ereignisreichen Tag, wie tot ins Bett gefallen und habe geschlafen wie ein Baby, vor allem mal wieder durchgeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir noch einen Spaziergang am Rhein gemacht und lecker gefrühstückt, bevor es dann wieder in Richtung Heimat ging. Diese 24 Std. waren gefühlt wie ein Mini-Urlaub für mich, trotz Arbeit.

Morgendlicher Spaziergang am Rhein

Der Beginn eines Familienlebens 2.0

Der Mai war spannend wie ein Krimi, und zwar was den Beginn eines Familienlebens 2.0 angeht. Mein ❤️-Mann war nämlich bereits längere Zeit unglücklich in seiner bisherigen Tätigkeit. Lange Fahrtzeiten, Schichtdienst, öfters Arbeit am Wochenende und viele Änderungen in seinem Tätigkeitsfeld haben ihr Übriges getan. Somit hat er sich über die letzten Monate bei unterschiedlichen Firmen beworben.

Noch im April bewarb er sich auf eine interne IT Position bei einer Firma in unserem Ort. Kurz darauf wurde er bereits zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen, das zweite folgte relativ schnell Vorort und schwuppdiwupp stand ein Team kennenlernen bevor.

Kurze Zeit drauf hatten wir das Vertragsangebot im E-Mail-Postfach und dann der große Schock. Weniger Gehalt als erwähnt, keine Bezahlung von Überstunden und eine Rufbereitschaft, die nicht so erwähnt wurde. Schnell agierte der ❤️-Mann und verhandelte den Vertrag neu. Dabei hatten wir eine riesige Unterstützung durch meine engste Freundin Kathrin. Sie ist Expertin im Bereich HR und ich kann sie als Karrieremacherin von Herzen nur empfehlen.

Dankesblumen an meine Freundin Kathrin für ihre unermüdliche Unterstützung ❤️

Die Spannung war kaum auszuhalten. Wie wird die Firma reagieren? Wird sie das Angebot zurückziehen? Heißt es für ihn dann wieder von vorne, mit dem Bewerben zu beginnen? Tja, der Mut wurde belohnt. Auf alle Punkte wurde eingegangen und mehr Gehalt gab’s noch on top drauf. Somit startet der ❤️-Mann ab Juli wieder in seinem Wunschbereich, der IT, in einem kleinen Team. Ohne Schichtdienst, wohnortnah, bei mehr Gehalt und in dem Bereich, wo er Spaß am Arbeiten hat. Zusätzlich wird dies noch einmal einiges in unserem Familienleben ändern. Mich entlastet es nicht nur mehr, sondern wir haben dadurch auch einfach mehr Zeit gemeinsam als Familie. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Mit freundlichen Grüßen von Corona

Tja 2 1/4 Jahre durchgehalten und dann hat es uns doch erwischt – und zwar so richtig. Körperlich gesehen nicht, da hatten wir echt Glück mit einem milden Verlauf. Allerdings haben wir das große Los gezogen und sind alle nacheinander positiv geworden.

Der Beginn der Misere, meine Corona-Tests

Den Anfang durfte ich machen mit 5 Tagen Isolation. Leider genau zum 2. Geburtstag der Maus. Somit wurde die geplante Feier vorerst abgesagt bzw. verschoben und wir haben im ganz kleinen Kreis zu Hause gefeiert. Kaum war meine offizielle Isolationszeit vorbei, fieberte die Maus und den ❤️-Mann hat’s auch erwischt. Somit startete die 2. Isolationszeit, mit der Hoffnung, dass der Spuk danach vorbei ist. 

Wir haben trotzdem zu Dritt gefeiert

Nach dem Christi Himmelfahrt Wochenende starteten wir hoffnungsvoll mit dem Weg zum Testzentrum, um einen offiziellen negativen Nachweis der Maus abzuholen, mit dem Resultat, dass sie auf einmal nach über 10 Tagen positiv wurde. Der Super-Gau schlecht hin und somit starteten wir Ende Mai in die 3. Isolationszeit. Diese ist hoffentlich Anfang Juni vorbei, sodass dann endlich wieder etwas Normalität einkehrt. Ich ziehe vor allen Eltern den Hut, die des Öfteren eine 14-tägige Quarantäne hinter sich gebracht haben.

Was sonst noch so los war

Ich war viel im Wald spazieren und habe die Natur genossen
Auf einem Spaziergang haben wir ein Stockdorf entdeckt. Es hatte sogar ein Gästebuch 😍
Die Wasserbahn wurde von Cousin und Cousine für dieses Jahr eingeweiht
Ich habe wieder mit dem Laufen gestartet
Ich war auf einem Geburtstagsfrühstück von meiner Kollegin
Der ❤️-Mann und ich hatten ein Kinodate
Es gab den ersten richtigen Eisbecher für mich
Ich habe Me-Time mit meinem Buch in einem Café genossen
Ich war nach 6 Monaten das erste Mal wieder in Schwalbach im Büro
Gewitter
Mehrere Gewitter gab es auch. Das Wolkenspiel dabei war eine Pracht.
Ich hab an der Boom Boom Blog Challenge von Judith teilgenommen und trotz Ausnahmezustand meinen Blogbeitrag rechtzeitig veröffentlicht. 😎

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Wow, das war ja ein richtig spannender Monat für euch! Und du klingst sehr glücklich, trotz Dreifach-Quarantäne, die bestimmt sehr anstrengend war. Alles Gute für den Neustart deines Mannes und ich drücke die Daumen, dass die Quarantäne eurer Tochter bald vorbei ist.
    Liebe Grüße von Wiebke

    1. Jenny Macholdt

      Ohja Wiebke, das war er auch… zumindest die erste Hälfte. 😅 Ich bin echt gespannt, wie sich unser Familienleben verändern wird und ich bin so froh, dass das alles so geklappt hat…danke Dir für’s Daumen drücken…ich zähle schon die Tage rückwärts 😅🙈

      Liebe Grüße
      Jenny

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Schön, dass Du da bist!

Jenny Macholdt

Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: „Gemeinsam, 
statt einsam“

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