Ein Beitrag zur Blogparade #Zuversichtfinden von Pia Hübinger.
Zuversicht ist bei mir keine Dauerlösung. Sie kommt, sie geht, und manchmal wackelt sie ganz schön. Als ich den Aufruf zur Blogparade von Pia gelesen habe, wusste ich sofort: Da mach ich mit. Denn genau dieses Thema – Zuversicht, wenn gerade alles zu viel ist – kenne ich als nur zu gut und das nicht nur als Mama.
Wann meine Zuversicht ins Wanken gerät
Es ist selten die eine große Katastrophe. Viel öfter ist es die Summe: Stress im Job, dazu vielleicht noch Aufgaben aus dem Nebengewerbe, und zu Hause stapelt sich alles Mögliche – die Steuererklärung, die eigentlich längst hätte fertig sein sollen, der Keller, der ausgemistet werden müsste, und tausend kleine Dinge, die einfach liegen bleiben.
Und dann, genau in diesem Moment, wo eh schon alles voll ist – kommt der eine Tropfen dazu. Das Auto geht kaputt und man muss auf einmal Geld zusammenkratzen, um es zu reparieren. Oder jemand in der Familie wird krank oder wiezuletzt, als ich um meinen Job bangen musste. Und plötzlich ist es einfach too much.
Ich merke das dann ziemlich zuverlässig an mir selbst: Ich schlafe schlecht, hänge tagsüber im Gedankenkarussell fest und bin körperlich einfach erschöpft. Der Kopf dreht sich, aber es kommt nichts Produktives dabei raus – nur dieses dumpfe Gefühl, nicht mehr hinterherzukommen.
Kommt dir das bekannt vor? Falls du dich gerade genau in so einer Phase befindest, in der sich alles stapelt, magst du dir vielleicht auch meinen Beitrag zum Funktionsmodus ansehen – denn genau da rutschen wir in solchen Momenten oft rein.
Was mir hilft, nicht in Rückzug oder Zynismus abzurutschen
Wenn ich merke, dass es zu viel wird, gibt es ein paar Dinge, die mich zuverlässig auffangen:
- Mit Freundinnen sprechen – einfach aussprechen, was los ist, ohne dass sofort eine Lösung kommen muss
- Raus in die Natur – ein Spaziergang, der den Kopf freimacht
- Einen Kaffee in Ruhe – klingt banal, aber diese fünf Minuten für mich allein sind Gold wert
- Sport – für mich der zuverlässigste Weg, einen klaren Kopf zu behalten
Und dann ist da noch dieser eine Gedanke, rmich immer wieder trägt: Nach Regen kommt meist Sonne. Es klingt fast zu einfach, aber genau diese Erinnerung – dass sich Dinge verändern, dass Schwere nicht für dichtzumachen.
Der Moment, der meine Zuversicht zurückgebracht hat
Das Leben verläuft nicht linear – es gibt Hochs und Tiefs, das war schon im Studium so und auch letztes Jahr wieder. Was mir in solchen Phasen am meisten hilft, ist eigentlich kein spektakulärer Moment, sondern ein Satz, den ich mir selbst sage: Ich darf jetzt gut für mich sorgen. Und die Gewissheit, dass in einem halben Jahr schon wieder ganz andere Zeiten sein werden – dass ich dann vielleicht schon ganz anders über die aktuelle Situation nachdenke, als ich es gerade tue.
Diese zeitliche Distanz, die ich mir selbst gebe, ist für mich oft wirkungsvoller als jeder gut gemeinte Ratschlag von außen.
Was meine Zuversicht wirklich nachhaltig stärkt
Über den Moment hinaus trägt mich vor allem ein Gedanke: Ich habe schon diverse Krisen in meinem Leben gemeistert – und bin daran gewachsen.
Jedes Mal konnte ich etwas daraus lernen. Das ist für mich keine leere Floskel, sondern eine Erfahrung, auf die ich mich wirklich stützen kann, wenn’s gerade schwierig wird.
Wie ich in Verbindung bleibe, auch wenn wenig Kapazität da ist
Ehrlich gesagt sieht meine Art, in Kontakt zu bleiben, oft ziemlich unspektakulär aus: eine WhatsApp zwischendurch, die ich dann beantworte, wenn’s zeitlich passt – manchmal auch in kleinen Blöcken, zum Beispiel auf der Toilette (ja, wirklich!).
Was das möglich macht, ist eine Freundschaft, in der niemand sauer wird, wenn die Antwort mal einen Tag auf sich warten lässt. Genau das ist für mich der Kern: Verbindung braucht keine ständige Erreichbarkeit, sondern Vertrauen.
Wenn die Angst lauter spricht als die Realität
Ein Gedanke, der mich manchmal einholt: Was, wenn ich es diesmal nicht schaffe und alles zusammenbricht?
Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches – ich glaube, das kennt jede Mama. Was sich mit den Jahren verändert hat, ist mein Umgang damit: Ich kann diese Momente inzwischen besser einordnen, weiß, dass es die Angst ist, die gerade spricht, und nicht zwingend die Realität.
Was ich anderen Mamas mitgeben möchte
Wenn du gerade an einem Punkt bist, an dem du keinen Boden unter den Füßen findest: Es wird sich alles richten. Und später, wenn du darauf zurückblickst, wirst du vielleicht sogar darüber lachen können.
Wenn du das Gefühl kennst, dass sich gerade alles stapelt und du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht – dann bist du bei mir genau richtig.
In meinem 1:1 Coaching “Create your Motherhood” schauen wir gemeinsam, wie du aus dem Funktionsmodus rauskommst und wieder Boden unter den Füßen findest. Lass uns ganz unverbindlich sprechen – natürlich kostenlos für dich.
