Einen Scheiß MUSS ich

Wenn du jetzt vielleicht denkst: “Was geht denn jetzt ab?”, dann möchte ich dich super gerne einladen hier zu bleiben und diesen Beitrag zu lesen. Denn dieser ist ein Teil der Blogparade von der lieben Silke Geissen zu der ich jetzt schriftlich sage: “Einladung angenommen”.

Silke kenn ich schon seit ein paar Jahren durch meine ersten Jahre in der TCS von Judith und über die Jahre hatten wir immer mal wieder Kontakt. Ich mag einfach ihren Humor und die Art ihrer Denk- und Schreibweise. Und diese Blogparade kommt wie gerufen für mich und vielleicht auch für dich?!

Denn als Mama’s sind wir oft dermaßen gestresst und MÜSSEN immer noch soviel tun. Vielleicht darf ich dich somit auch im Namen von Silke dazu einladen, dieses kleine Wort “MUSS” zu überdenken. Damit nimmst du nicht nur mehr Druck aus deinem Alltag, der Stress wird weniger und deine Selbstwirksamkeit steigt enorm, was wiederum zu mehr Freude führt.

Vielleicht magst du einfach mal überlegen, was du in deinem Alltag als Mama nicht musst und ersetzt das Wörtchen “muss” durch “will”, “möchte” oder “darf”. Was ich alles nicht muss, liest du nun hier. Die Liste darf noch wachsen, aber lasst uns mal loslegen.

Ich muss:

  1. Zuhause nicht aufräumen, dass es aussieht wie im Möbelhaus. Jeder darf sehen, dass bei uns auch gelebt wird.
  2. keinen Kuchen zu jeder Schulveranstaltung backen, manchmal tun es auch gekaufte oder TK Brezeln.
  3. auch nicht beim Auf- oder Abbau helfen, geschweigedenn bei der Bewirtung von irgendwelchen Schul-/vereinsveranstaltungen. Manchmal tut es auch eine Geldspende.
  4. nicht arbeiten gehen, wenn ich mit viel weniger Geld auskommen würde.
  5. nicht sofort in WhatsApp oder einem anderen Messenger antworten.
  6. nicht zu Feiern gehen, worauf ich eh keine Lust habe.
  7. nicht lange abends wach bleiben, nur weil man als Erwachsener vielleicht nicht unbedingt früh ins Bett geht.
  8. Morgens im Bett liegen bleiben, nur damit ich später aufstehe.
  9. keinen Sport machen. Ich merke jedoch regelmäßig,  wie gut mir das tut.
  10. Keine Karriereleiter hochklettern. Mit reicht ein Job, in dem ich mich einbringen kann und bei dem ich hier und da einmal Erfolgserlebnisse habe.
  11. Nicht morgens aufstehen, wenn da nicht Personen wären, die auf mich zählen.
  12. Nicht ans Telefon gehen, wenn ich gerade keine Ressourcen für die andere Person habe.
  13. Mich nicht abends oder zwischendrin in meiner freien Zeit hinsetzen, um an meiner Selbstständigkeit arbeiten, wenn mich mein Warum nicht tragen würde.
  14. Mich nicht mit gesunder Ernährung auseinandersetzen, wenn mein Körper mir egal wäre.
  15. Nicht von allen gemocht werden.
  16. Keine 2 Kinder haben,  weil das so der Standard ist.
  17. Nicht jedes Spielzeug meiner Tochter kaufen, nur weil es cool ist.
  18. Nicht ständig auf Social Media posten, nur weil viele das so machen.
  19. Ganz schnell 10k im Nebenerwerb verdienen, weil ich ja ansonsten “nur” ein Hobby hab.
  20. Meine Haare grau werden lassen, weil das jetzt wohl neu und en vogue ist.

Mehr darf hier definitiv noch folgen und die Liste wird bestimmt noch länger.

Ich möchte dir damit jedoch aufzeigen, wieviel Eigenwille und Selbstwirksamkeit doch in unserem Alltag liegt. Ich sag immer, am Ende MUSST du nur sterben, mehr nicht.

Sofern dich dein Alltag hetzt und du viel in deinen MUSS-Gedanken steckst, lass uns ganz unverbindlich sprechen und schauen, wie ich dir dabei helfen kann.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Silke Geissen

    Liebe Jenny,
    ich mag, dass du schon mal deine Markierung in die Blogparade gesetzt hast und kann mir vorstellen, dass deine jetzt schon recht intensive Liste der „Einen-Scheiß-muss-Ichs noch voller wird. Ist es nicht verrückt, was wir so im Leben alles glauben zu müssen?
    Liegenbleiben, um erst später aufzustehen, das war imemr mal wieder mein persönlicher Grusel. Anpassung, die mir vor lauter Stress den Schweiß aufsteigen ließ. Ich fand es immer so sinnlos, herumzuliegen, wo ich doch aufstehen und die Welt begrüßen kann!
    Sag mal Bescheid, wenn du weiterschreibst, dann kann ich auch weiterlesen, darauf freue ich mich!
    Vielen Dank fürs Mitmachen und für deinen mutmachenden Beitrag,
    Silke

    1. Jenny Macholdt

      Liebe Silke, ich wollte eh einen Beitrag zum Thema Sprache machen und da kam mir deine Blogparade wie gerufen 😊

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Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: “Gemeinsam, 
statt einsam”

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