Halbjahresrückblick 2026: Halbzeit – und wie läuft’s bei dir?

Kann mich mal jemand kneifen? Wirklich. Sechs Monate. Ein halbes Jahr. Weg. Und ich stehe hier und frage mich: Wo ist die Zeit eigentlich geblieben?

Halbzeit 2026. Ein guter Moment, mal kurz innezuhalten, den Kopf aus dem Alltag zu strecken und ehrlich hinzuschauen. Nicht um Bilanz zu ziehen im Sinne von „Was habe ich alles geleistet?” – sondern eher im Sinne von: Wie geht es mir eigentlich gerade wirklich? Was hat mich bewegt? Was darf ich endlich loslassen?

Dieser Halbjahresrückblick ist kein Hochglanz-Post, im Sinne von “Schau mal, was ich alles geschafft hab”. Er ist ehrlich, manchmal roh, & verletzlich, manchmal dankbar – aber immer echt. So wie ich bin. Schön, dass du da bist.

Meine Themen & Momente im ersten Halbjahr 2026 

Am Anfang des Jahres wollte ich langsam ankommen, doch dann kam es etwas anders und hat alles ganz schön durchgerüttelt. Passend dazu starteten meine Tochter und ich in ein Abenteuer. Aber lies selbst.

Langsam ankommen in 2026

Nachdem ich im letzten Jahr noch einmal lernen durfte, wie es sich anfühlt körperlich und mental erschöpft zu sein, wollte ich dieses Jahr langsam starten. Somit habe ich das Jahr für mich zum ersten Mal mit den Rauhnächten begonnen, mir jedoch keine großen Ziele für 2026 gesetzt. Das war auch gut so, wie sich später herausstellte.

Die ersten Monate standen somit unter dem Stern von einigen Events. Neben dem Besuch der “Alles perfekt”-Tour von Leon Windscheidt mit einer Freundin, war ich auch endlich nach knapp 400 Tagen warten, mit meiner Mama bei Dieter Nuhr.

Wenn du dich jetzt fragst, wieso ich 400 Tage warten musste, kommt jetzt der Fun Fact zu der Story: Ich hatte meiner Mutter die Tickets bereits Weihnachten 2024 geschenkt und im darauffolgenden Februar 2025, kurz vorher festgestellt, dass ich mich im Jahr vertan hatte. 🤣🫣 Beide Events waren echt toll und ich habe wieder gemerkt, wie sehr mir solche Erlebnisse Kraft und Energie für meinen Alltag geben.

Wenn auf einmal ein Worst Case eintritt

Die erste Monate in 2026 waren sehr interessant und auch teilweise herausfordernd für mich, denn leider habe ich Ende Januar von meiner Chefin erfahren müssen, dass meine Position von unserem aktuellen Stellenabbau betroffen war.

Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass ich an dem Tag, an dem sie es mir gesagt hat, komplett unter Schock stand. Auch die Tage drauf war ich gefühlt in meiner eigenen Bubble und meinen Existenzängsten gefangen.

Nachdem ich mich jedoch wieder etwas gefangen hatte, konnte ich auch auf meine ganzen Erfahrungen aus der Psychologie, eigenen Therapien & Coachings und auch aus meiner Ausbildung als Resilienztrainerin zurückgreifen. 

Puzzeln hat mir u.a. geholfen mich abzulenken und kleine Erfolgserlebnisse zu haben.

Ich habe wortwörtlich den “Kopf wieder aus den Sand” gezogen und bin in wieder in die Handlungsfähigkeit gekommen. Das ist es nämlich, was dir hilft mit solchen Momenten zurecht zu kommen. In dem du handlungsfähig wirst, löst du dich aus der Erstarrung, kommst du ins Tun und nimmst dein Schicksal in die eigene Hand. 

Glücklicherweise konnte ich aufgrund meines Tuns und netzwerken Firmen-intern einen neuen Job finden und befinde mich bis Ende Juli in der Einarbeitung. Ab dann heißt es wieder alleine zu schwimmen. Ich bin dankbar für die Möglichkeit und habe gesehen und gefühlt, dass ich noch nicht bereit dazu bin zu 100% in eine Selbstständigkeit zu starten, ohne Sicherheitssnetz.


Abenteuer “Mutter-Kind-Kur”

Im Juni stand dann auch endlich meine lang geplante und ersehnte Mutter-Kind-Kur an der Nordsee auf dem Plan. Bereits im Herbst 2025 hatte ich diese beantragt und war dann doch ziemlich nervös, als es dann losging. Was wird da auf mich zukommen? Wie wird es sein, für 3 Wochen alleine mit meiner Tochter Zeit zu verbringen? Werde ich es schaffen, alleine mit Kind  knapp 600km mit dem Auto zu fahren?

Solche Fragen gingen mir zu Beginn durch den Kopf und dann hat alles wunderbar geklappt und meine Tochter und ich hatten 3 tolle Wochen in den Friesenhörn-Nordsee-Kliniken. Immerhin war es meine erste Mutter-Kind-Kur. Ich hatte nicht nur ganz viel Zeit für Sport und Entspannung, sondern auch für mich und meine Tochter und habe nebenbei noch viele Impulse für unseren Alltag mitgenommen. Fazit von meiner Seite: Ich kann so eine Mutter-Kind-Kur NUR JEDER Mama ans Herz legen.

Was mich bewegt hat 

Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen, dass die Erfahrung des möglichen Jobverlusts ganz schön gerappelt hat bei mir. Auch wenn ich schon seit meiner Ausbildungszeit immer wieder mit Abbauwellen in Berührung gekommen bin, hat es mich glücklicherweise bis Ende Januar 2026 noch nie getroffen. Um so härter hat es dann doch zugeschlagen, härter, als ich vermutet habe.

Glücklicherweise bin ich meiner Intuition gefolgt und habe eine ehemalige Kollegin, die jahrelang durch ihre Betriebsratstätigkeit von Abbau betroffene Mitarbeiter begleitet hat, angerufen. Diese ehemalige Kollegin hat mich die ganze Zeit begleitet und ich bin ihr von Herzen dankbar, dass sie mich aufgefangen und mir geholfen hat, wo es nur ging. Ich bin in dieser Zeit sehr an meine Grenzen gekommen und habe doch wieder einmal gemerkt, dass ich ein sehr großer Sicherheitsmensch bin.

Zusätzlich hat mich doch etwas das erste Schuljahr in der Eingangsstufe meiner Tochter mich in Anspruch genommen. Nicht nur, dass ich ganz schön lange der Kindergartenzeit hinterher getrauert habe, meine Tochter hatte auch so das ein oder andere Problem in der Schule richtig anzukommen. Außerdem beginnt nun halt der Ernst des Lebens, auch für mich als Mama bzw uns als Eltern und so richtig möchte ich mich halt doch noch nicht damit anfreunden. 

Mein Halbjahres-Fazit 

Darauf bin ich stolz:

  • Das ich weiterhin an mir und meinen persönlichen Prägungen arbeite und diese Stück für Stück aus dem Weg räume.
  • Auf meine Tochter und wie sie mutig ihren Weg geht.
  • Das ich immer mehr zu mir stehe.

Das waren die besten Entscheidungen der ersten Jahreshälfte:

  • Gut auf mich & meine Energien zu achten.
  • Meine Selbstständigkeit erstmal zurückzufahren und mich zu fokussieren.
  • Die Life Coaching Ausbildung der ICSB zu starten.

Was ich gelernt habe?

Was ich über mich selbst gelernt habe:

In den letzten Monaten durfte ich dank meiner Therapie lernen, dass mein “inneres Kind” sehr großen Einfluss auf mich hat. Zusätzlich durfte ich erfahren, was es ausmacht, wenn ich es beruhigen kann.

Das habe ich 2026 zum ersten Mal erlebt/gemacht:

  • Eine Mutter-Kind-Kur gemacht. 
  • Ein Glühwürmchen live gesehen.
  • Mit meiner Tochter Achterbahn gefahren.
  • 3 Wochen vom Herzmann getrennt zu sein.
  • Alleine mit meiner Tochter knapp 1200 km Auto gefahren.

Wofür bin ich dankbar:

  • Für die Erfahrung der Mutter-Kind-Kur und die vielen neuen Impulse, die ich dadurch bekommen habe.
  • Für die neuen Mamas, die ich kennenlernen durfte.
  • Für meine Freundinnen, die immer ein offenes Ohr für mich haben. 

Meine Zahlen im Überblick

  • Instagram Follower: 509
  • Website-Besucher: 2553
  • Gelaufene Schritte im Ø: 7.330 
  • Gelesene/Gehörte Bücher: 3
  • Gelesene Blinks: 19
  • Events/Workshops: 1

Ausblick auf das zweite Halbjahr

Was ich anders mache:

  • Meine vorhandenen Angebote zu überarbeiten bzw zu verbessern und erst einmal nix Neues zu entwickeln. Ich spring nämlich doch ganze gerne mal wie so ein Eichhörnchen auf Koffein durch die Gegend und entwickel neue Dinge, bevor die anderen Ideen überhaupt mal richtig ins Fliegen kommen. 
  • Ich darf noch mehr auf meinen Körper und meine Energien achten und für mich einstehen. Darauf werde ich weiterhin mein Augenmerk legen.
  • Mich von Social Media nicht mehr so beeinflussen lassen und nur noch zu posten, wann ich das möchte und nicht wegen des Algorhytmus. 

Meine Ziele & Projekte für H2:

  • Noch einen Offline Workshop zum Thema “Mama-Wut” halten.
  • Den ein oder anderen Online Workshop/Vortrag planen.
  • Meine Telegram Gruppe wieder reaktivieren
  • Meinen Newsletter wieder reaktivieren.
  • Meine Life Coach Zertifizierung abschließen.
  • Den Sommer genießen.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten:

Wenn du mehr über mich erfahren willst, dann stöber dich super gerne durch meinen Blog.

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Weitere Inspiration

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Tanja Rehmer

    hey Jenny, so ein schön persönlicher Blogartikel.
    er inspiriert mich auch mal wieder so etwas zu schreiben.

    beim Thema „inneres Kind“ sind wir gerade auf der selben Ebene in der Therapie, unglaublich was es ausmachte im Alltag wenn man das erst Mal weiß.

    ich drück dich ganz arg 💋

    liebe Grüße

    tanja 🌿

    1. Jenny Macholdt

      Liebe Tanja, das freut mich, dass er dich inspiriert und wie schön, dass du auch an der inneren Kind Arbeit dran bist. Es ist einfach so heilsam.

      Liebe Grüße
      Jenny

  2. Diana Fux

    Hallo Jenny , habe deinen Artikel gerne durchgelesen. Ich Feier deinen Mut und deine Entscheidungen und freue mich das bei dir alles in gute Wege geht.

    1. Jenny Macholdt

      Ich danke dir Diana und freue mich, dass sich unsere Wege gekreuzt haben. ❤️

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Ich bin Jenny, seit 2020 Mama eines
kleinen Wirbelwindes und Gründerin
von Moms 4 Moms. Meine Mission ist 
es Mütter miteinander zu verbinden,
frei nach dem Motto: “Gemeinsam, 
statt einsam”

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