Ich bin happy, dir in diesem Mom-Portrait eine meiner Business Mentorinnen vorstellen zu dürfen. Es handelt sich um Nina Kramer, welche sich durch ihre Kinder auf den Weg in die Selbstständigkeit gemacht hat und heute anderen Mamas zeigt, wie sie ihren Weg ins eigene Business gehen können.
Erfahre in dem Interview mit Nina, wie sie es schaffe Business & Familienalltag in Balance zu halten und dabei erfolgreich zu sein.
Wer bist du, wie lebst du und wie viele Kinder hast du?
Ich bin Nina, Mama von zwei Kindern (5 und 7) und lebe mit meiner Familie im Eigenheim in der schönen Oberpfalz in Bayern. Ich habe mir mein eigenes Business während der Mama-Elternzeit aufgebaut und begleite heute Mamas dabei, sich ein selbstbestimmtes, familienfreundliches Business aufzubauen. Ohne Dauerstress und ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Mein Alltag ist eine Mischung aus Mama-Sein, Unternehmertum und ganz bewussten Pausen. Ich arbeite nicht „gegen“ mein Familienleben, sondern habe mir Strukturen geschaffen, die mich tragen, statt mich auszubrennen. Durch mein Business und diese Vereinbarkeit, die ich mir dadurch erschaffen habe, kann ich die Mama sein, die ich immer sein wollte.
Was war in den letzten Monaten deine größte mentale Herausforderung als Mama – und wie bist du damit umgegangen?
Ich hatte im Herbst eine Bauchoperation (eigentlich ein Routineeingriff) der mich aber im Nachgang doch länger begleitet hat, als gedacht. Meine größte mentale Herausforderung dabei war das Gefühl, ständig verantwortlich zu sein, für meine Kinder, mein Business, meine Kundinnen, den Alltag. Dieses „Ich darf nicht ausfallen“-Gefühl hat mich verfolgt und das obwohl, mein Business gut durch mein stabiles Fundament weiterlief. Aber manchmal entsteht im Kopf mehr Angst und Sorge, als es dann in der Realität eintritt.
Der Wendepunkt kam, als ich verstanden habe: Mentale Stärke bedeutet nicht, alles auszuhalten, sondern auch innezuhalten. Ich habe gelernt, mir selbst wieder zuzuhören, klare Grenzen zu setzen und nicht jede innere Unruhe sofort „wegzuarbeiten“.
Welche kleinen Routinen oder Rituale helfen dir im Alltag, nicht im Funktionsmodus zu landen?
Ganz ehrlich: Es sind keine riesigen Morgenroutinen. Es sind für mich kleine Anker im Alltag:
- bewusste Pausen (spazieren gehen), zwischen den Terminen.
- kurze Check-ins mit mir selbst („Was brauche ich gerade wirklich?“)
- feste Offline-Zeiten
- klare Tagesprioritäten statt endloser To-do-Liste
Diese Dinge holen mich immer wieder zurück aus dem Funktionieren ins Spüren.

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: „So geht es nicht weiter“ – und was hat sich dadurch verändert?
Ja. Ich hatte alles „richtig“ gemacht – und war trotzdem innerlich unruhig. Dieser Moment hat mir gezeigt: Erfolg ohne innere Stabilität fühlt sich leer an. Seitdem treffe ich Entscheidungen nicht mehr nur strategisch, sondern auch emotional. Ich frage mich nicht mehr nur: Was bringt mich weiter? Sondern auch: Was tut mir gut?
Wie schaffst du es, zwischen Job, Kindern und Haushalt Zeit für dich zu finden – und was gibt dir dabei am meisten Energie?
Zeit für mich entsteht nicht „zufällig“, sondern durch bewusste Entscheidungen. Fest eingeplant ist z.B. ein Wellnesstag mit meinen Freundinnen und die Zeit beim Pferd (1-2x) pro Woche. Ich plane mich selbst genauso fest ein wie meine Termine.
Am meisten Energie gibt mir:
- Bewegung in der Natur (z.B. auch das reiten)
- echte Gespräche und das Gefühl, mein Leben aktiv zu gestalten – nicht nur zu reagieren.
- aber auch mein Business, weil ich liebe was ich tue.

Welche praktische Übung, Methode oder Denkweise hat deine mentale Gesundheit nachhaltig verbessert?
Der wichtigste Shift war für mich diese Denkweise: Ich darf mein Leben so gestalten, dass es mir entspricht, nicht nur Erwartungen.
Konkret arbeite ich viel mit:
- Was ich gerne hätte!
- Selbstreflexion
- klaren inneren Entscheidungen und dem bewussten Ausstieg aus dem „Ich muss“-Modus.
Was würdest du anderen Müttern mitgeben, die sich gerade gestresst, erschöpft oder überfordert fühlen?
Du bist nicht schwach. Du bist wahrscheinlich einfach zu lange stark gewesen. Du musst nicht erst zusammenbrechen, um etwas verändern zu dürfen. Du darfst jetzt schon anfangen, gut für dich zu sorgen.
Was bedeutet „mentale Gesundheit als Mama“ für dich ganz persönlich – und wie lebst du das im Alltag?
Mentale Gesundheit bedeutet für mich:
- ehrlich mit mir selbst zu sein
- meine Grenzen zu respektieren
- mir selbst mit der gleichen Fürsorge zu begegnen wie meinen Kindern
Ich lebe das, indem ich mir erlaube, ich zu sein, nicht perfekt.
Du hast erwähnt, dass du ein eigenes Business hast. Was machst du und was ist deine Mission?
Ich unterstütze Mamas dabei, sich ein stabiles, familienfreundliches Business aufzubauen, mit Klarheit, Struktur und mentaler Stärke. Meine Mission ist es, Mamas raus aus dem Dauerstress und rein in ein Leben zu begleiten, das sich stimmig anfühlt, emotional und finanziell.
Woraus ist die Idee zu deinem Business entstanden?
Aus meiner eigenen Geschichte. Ich weiß, wie es sich anfühlt, alles unter einen Hut bringen zu wollen und sich dabei selbst zu verlieren. Ich wollte einen Weg schaffen, der realistisch ist für Mamas. Ohne Hustle, ohne Selbstaufgabe. Der 1. Schritt in meine Welt für Businessmamas oder Mamas mit Vision ist mein Startklar Audio Kurs für 0 €.
Wie und wo bist du erreichbar?
Am besten über Instagram unter @mamas.zukunft. Dort teile ich Impulse rund um mentale Stärke, Businessaufbau und ein selbstbestimmtes Mama-Leben.
Du möchtest das nächste Mom-Portrait sein? Dann melde dich schnell bei mir und lass uns sprechen.

